UVP entscheidet über S3-Weiterbau

Im Bild v.l.n.r.: Herbert Leeb, Reingard Vogel, Eva–Maria Himmelbauer, Richard Hogl.

Dienstag und Mittwoch (26. und 27. Mai 2015) fand in Hollabrunn die öffentliche Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung für den Weiterbau der Weinviertler Schnellstraße (S3) statt. Geht alles nach Plan, könnte im kommenden Jahr weitergebaut werden.

In den vergangenen Wochen hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, Einsicht in das Umweltverträglichkeitsgutachten zur S3 zu nehmen. Über dieses Gutachten und die Eingaben, die dazu gemacht wurden, wird Dienstag und Mittwoch verhandelt. „Aus dieser Verhandlung können noch zusätzliche Auflagen entstehen“, erklärt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG, „wir gehen aber davon aus, dass das Projekt umweltverträglich ist und damit im nächsten Jahr umgesetzt werden kann.“
Eckdaten zum S3-Weiterbau, welcher von der Projektleiterin DI Reingard VOGEL von der ASFINAG am Beginn der Öffentlichen Verhandlung nochmals präsentiert wurde:
• Länge: 11 km
• Gesamtkosten: ca. 132 Mio. Euro
• Geplanter Baubeginn: zweites Halbjahr 2016
• Geplante Verkehrsfreigabe: 2019
Konkret geht es um die Strecke zwischen Hollabrunn, wo die S3 derzeit endet, und Guntersdorf. Es ist ein langersehntes Projekt in der Region. Die Pläne dazu gibt es schon seit den 90er Jahren. Derzeit sieht der Zeitplan einen Baubeginn in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 vor, so Walcher, „das ist natürlich auch abhängig von dem Verfahren, das jetzt gerade läuft und ob Einsprüche zum UVP-Bescheid kommen. Aber grundsätzlich sollte der Baubeginn im nächsten Jahr möglich sein.“ 2019 sollte die S3 dann für den Verkehr freigegeben werden können.
Im Reigen der interessieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auch Nationalratsabgeordnete Eva – Maria HIMMELBAUER, der Bürgermeister von Grabern Ing. Herbert LEEB und Landtagsabgeordneter bzw. Bürgermeister von Wullersdorf Richard HOGL. Letzterer hat sich im Interesse der Region positiv zum Projekt zu Wort gemeldet.